Back to the Future

Die vierte Reihe der BHSF Werkstattgespräche

In der vierten Reihe der BHSF-Werkstattgespräche wollen wir sowohl zurück als auch nach vorne reisen. Wir fordern unsere Gäste dazu heraus, ihre Arbeit nach Hinweisen über die Wechselwirkungen zwischen Vergangenheit und Zukunft abzuklopfen.

Wie immer bei den BHSF-Werkstattgesprächen sollen die Antworten auf diese Fragen möglichst vielgestaltig sein: Von historischen Bezügen über Rückblicke auf eine bestimmte Architektur bis hin zu konkreten Vor- und Rückbezügen innerhalb der eigenen entwerfenden Arbeit ist alles möglich. Und wie immer geht es darum, gemeinsam über das work in progress ins Gespräch zu kommen.

Das gesamte Programm als pdf zum Download findet sich

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7.9.2010: Wem gehört die Zukunft? Fragen zur sogenannten “Globalisierung” - zu Inspirationen – Autorschaft - Kopie und weiteren Kalamitäten.
Bettina Köhler ist seit 2004 Professorin für Kunst- und Kulturgeschichte am Institut Mode-Design der HGK Fachhochschule Nordwestschweiz (2006-2008 Mitglied der Leitung des Instituts). Zuvor war sie sechs Jahre Assistenzprofessorin am Departement Architektur der ETH Zürich. Bettina Köhler hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Städtebau studiert. Schwerpunkte in Lehre, Forschung + Publikationen: Geschichte und Theorie des Entwerfens in Architektur und Design. Ideen- und Begriffsgeschichte. Materielle Kultur.

28.09.2010: Vorwärts in die Vergangenheit
Axel Langer ist Kunsthistoriker und Kurator für den Neuen Orient am Museum Rietberg in Zürich mit den Schwerpunkten persische Miniaturmalerei, Textilien und Keramik. Er hat an der Universität Zürich studiert und seinen Abschluss zur französischen Privatarchitektur im 18. Jahrhundert verfasst. Sein Interesse gilt einerseits dem Kulturaustausch zwischen dem Iran und Asien beziehungsweise Europa, andererseits der Typografie (so hat er sich mit der Geschichte der Schrift Helvetica auseinandergesetzt).

19.10.2010: Back to the Future all’italiano. Gaetano Koch (1849-1910) und die Neukonstruktion Roms Britta Hentschel studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Katholische Kirchengeschichte in München, Rom und Bonn. Sie ist Assistentin für Architektur- und Kunstgeschichte an der ETH Zürich. Im Rahmen ihrer Dissertation zu Gaetano Koch bei Prof. Dr. Andreas Tönnesmann war sie u.a. Stipendiatin des ETH- Graduiertenkollegs „Stadtformen. Bedingungen und Folgen“, sowie des Schweizerischen Instituts und der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom. Ihre Doktorarbeit wurde 2009 mit dem Theodor-Fischer-Preis des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München ausgezeichnet.

9.11.2010: Nach uns die Zukunft: von postindustriellen, postmodernen, postfordistischen, postsozialistischen, post-Öl und postnachhaltigen Städten.
Christian Salewski ist Architekt, Städtebauer und wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Städtebau der ETH Zürich (Prof. Kees Christiaanse). Zu seinen Interessensschwerpunkte gehören Waterfront- und Flughafenentwicklungen in ihrer Wechselwirkungen mit der zeitgenössischen Stadt. Derzeit arbeitet Christian an seinem Doktorat “Dutch New Worlds” über die Entwicklung der Szenariomethode im Städtebau in den Niederlanden seit 1970.

30.11.2010: „Die Zukunft war früher auch besser“

Annette Spiro ist seit Mai 2007 ordentliche Professorin für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich. Sie studierte an der Hochschule für Gestaltung in Zürich den Vorkurs und die Fachklasse für Schmuck und Gerät und anschliessend Architektur an der ETH Zürich (Diplom bei Flora Ruchat-Roncati). Arbeitsaufenthalte in Spanien und Brasilien sowie verschiedene Dozenturen in der Schweiz und in Spanien. Seit 1991 betreibt sie ein in Zürich ein eigenes Architekturbüro zusammen mit Stephan Gantenbein.

14.12.2010: Politik und Kultur städtischer Räume

Andreas Tönnesmann ist seit 2001 ordentlicher Professor für Kunst- und Architekturgeschichte am gta der ETH Zürich und Titularprofessor der Universität Basel. Er studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften und promovierte 1980 an der Universität Bonn. Forschungs- und Lehrtätigkeit in Rom, München, Aachen, Basel, Bonn und Augsburg. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind Architektur, Bildkünste und Kunsttheorie der Renaissance sowie die Geschichte der modernen Architektur.

18.1.2011: Brückenbau
Stefan Köppel wurde als Bauingenieur an der ETH Zürich ausgebildet und hat seine Dissertation 2002 am IBK der ETH abgeschlossen, wo er von 1996 – 2002 als Assistent und wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. Von 2002-2005 war er im Ingenieurbüro Basler & Hofmann tätig, ab 2006 im Ingenieurbüro Bänziger Partner AG, wo er seit 2008 Mitglied der Geschäftsleitung ist. Stefan Köppel hat in seiner beruflichen Praxis als Bauingenieur zahlreiche Projekte im Hoch- und Brücken- und Tiefbau betreut.

Schon gelaufene Vorträge:

13.4.2010: FILMABEND
Back to the Future ist eine am 3. Juli 1985 veröffentlichte Science-Fiction-Filmkomödie unter der Regie von Robert Zemeckis, die den ersten Teil der gleichnamigen Trilogie darstellt. Sie spielte weltweit 381,1 Millionen Dollar ein und war damit der erfolgreichste Film des Jahres 1985. Der Film erzählt die Geschichte des Schülers Marty McFly, der versehentlich per Zeitreise in das Jahr 1955 gerät und dort die Vergangenheit seiner Eltern verändert, was dazu führt, dass seine Existenz gefährdet ist. Marty McFly muss nun versuchen, die ursprüngliche Vergangenheit wiederherzustellen.

4.5.2010: CO2 Handel - der neue Ablasshandel oder effizenter Mechanismus gegen den Klimawandel?

Roman Schibli ist Projektleiter der South Pole Carbon Asset Management Ltd. in Zürich. Dort ist er verantwortlich für den Nahen Osten, Nordafrika und Pakistan und kümmert sich um den Zertifizierungsprozess der Emissionsreduktionsprojekte. Roman ist in der Akquise und Umsetzung dieser Projekte und der Animation von Traininsveranstaltungen zum Thema Emissionshandel tätig. Zuvor hat er unter anderem in Marokko und Russland als Berater gearbeitet und einen Master in Internationaler Wirtschaft vom Genfer Institut für Internationale Beziehungen.

25.5.2010: Mensch. Architektur. Umwelt – Plädoyer für ein ganzheitliches Architektur- und Entwurfsverständnis. Sebastian El khouli wurde in Braunschweig und Valencia als Architekt ausgebildet, hat fünf Jahre bei Atelier 5 in Bern gearbeitet und sich ab 2006 verstärkt mit Themen der Nachhaltigkeit sowie systemischen Planungsstrategien in Architektur- und Stadtplanung auseinandergesetzt. Neben Tätigkeiten in den Bereichen Forschung, Lehre und Architekturkommunikation an der TU Darmstadt und der UIA in Paris ist er seit 2009 bei Bob Gysin & Partner in Zürich tätig. Schwerpunkt ist die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Phasen des Entwurfs- und Planungsprozesses.

22.6.2010: Der schwierige Umgang mit der Nachkriegsmoderne: Eine Diskussion anhand aktueller Beispiele Georg Mörsch ist Professor emeritus für Denkmalpflege an der ETH Zürich, wo er 25 Jahre gelehrt hat, nachdem er schon in den 70er Jahren als praktischer Denkmalpfleger sich auch der Erfassung und Erhaltung der Architektur der 50er Jahre gewidmet hatte. Neben seiner Tätigkeit als Institutsleiter und in der Lehre war und ist er als Gutachter, denkmalpflegerischer Berater und Buchautor tätig. Zu seinen Auszeichnungen gehört der Karl-Friedrich-Schinkel-Ring des deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Florian Kirfel ist als Architekt und Assistent an der Bauhaus-Universität Weimar tätig; als Mitinitiator der Mensadebatte Weimar setzt er sich aktiv für den Erhalt der 1982 fertig gestellten „Mensa am Park“ ein.

8.7.2010: Liquid Kontext Krunoslav Ivanisin was born in Dubrovnik, Croatia. He graduated from the Architectural Faculty, University of Zagreb in 1996. He is partner in IVANISIN. KABASHI. ARHITEKTI in Dubrovnik and Zagreb since 2003. He was Assistant teacher at the AF, University of Zagreb and TU Graz. He was Editor-in-chief of the Man and Space magazine from 2005-2007. Since 2007, he works as an assistant teacher for Prof. Mateo at the ETH Zurich.

27.7.2010: Werkbericht
BHSF wurde 2007 von Benedikt Boucsein, Hans-Lukas Fehr, Axel Humpert und Tim Seidel gegründet. Das Büro hat inzwischen zwei Realisierungen in Zürich und Duisburg, mehrere prämierte Wettbewerbsbeiträge sowie eine Anzahl von eingeladenen Studienaufträgen durchgeführt.

17.8.2010: Discursive Landescapes
Davorka Peric graduated in art history and comparative literature at the Faculty of Humanities and Social Sciences in Zagreb in 1999 and pursued a postgraduate study in comparative literature at the same faculty. From 2000-2002 she worked as a program coordinator for Academia moderna, and in 2000 started the audio-visual festival „Vizura Aperta“ in Momiano. Since 2005 she works as a program manager fort the Zagreb Architects society. In her various projects she pursues interdisciplinary programs connecting space, video and architecture.